Poesie und Texte
Poesie und Texte

Mathilda Seithe

Literarische Homepage

 

 

Herzlich 

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Schmökern Sie nach Herzenslust in meinen Texten. 

 

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Im Menü finden Sie eine Auswahl meiner literarischen Texte:

 

Auf der Ebene der verschiedenen Genre-Kategorien (z. B.  "Kurzgeschichten") im Menü steht dann jeweils eine Auflistung der vorhandenen Texte und dazu ggf. ein kleiner Einführungstext zur Verfügung. Von hier aus gelangen Sie zu den einzelnen Texten. 

 

 

Noch einmal herzlich Willkommen und viel Spaß beim Lesen.

 

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in Arbeit:

Nach dem Tod des Vaters muss die Mutter mit ihren beiden Kindern das große Haus verkaufen. Sie ziehen in ein sehr viel kleineres am Rande der Stadt, das ihnen aber auch gut gefällt und mit seinem spitzen  Dach gemütlich aussieht.

Als die Tante zur Einweihung zu Besuch kommt, stellt sie beim Kaffee-Trinken die Frage: "Wisst ihr eigentlich, wer früher hier früher gewohnt hat?"

Tatsächlich handelt es sich um eins der Häuser, die in der Nazizeit für die KZ-Wärter des in der Nähe liegenden KZ-Sachensenhausen gebaut wurden. Keine schöne Vorstellung, finden alle. Doch die Tochter kann sich von dieser Vorstellung nicht lösen und versucht, sich die damalige Zeit zu vergegenwärtigen. Wie ging es den Kindern des KZ-Wärters, der damals hier gewohnt hat? Wussten sei vom Beruf des Vaters?

Diese und andere Geschichten der Gegenwart machen die Zeit des 2. Weltkrieges und die Zeit nach Kriegsende in dieser Provinzstadt lebendig. Immer wieder stellen die Protagonistinnen fest, dass alle Menschen um sie herum vergessen haben und auch vergessen wollen, was damals in ihrer Stadt und in diesem Lande passiert ist.

Kostprobe aus meinen Texten

 

 

Ausschnitt aus der Fabel

 

Der Löwe und die Katze

Eines Tages sah der Löwe von weitem die Katze im Gras an einer Wegkreuzung liegen und zerbrach sich den Kopf: Ob ihn die Katze sehen würde? Ob sie überhaupt wusste, wer er ist? Vielleicht hatte sie ja auch Angst vor ihm, immerhin war er fünfmal so groß wie sie. Ob sie ihn schön finden würde und stark? „Vielleicht übersieht sie mich auch einfach, wie die anderen alle. Vielleicht denkt sie auch, ich sei eine Maus“?

Der Löwe ging etwas zögernd den Weg weiter auf die Katze zu. Die hatte die Augen geschlossen und tat so, als nähme sie keine Notiz von ihm.

Als er auf ihre Höhe gekommen war, schaute er sie erwartungsvoll an, aber die Katze rührte sich nicht. Er hustete. Aber die Katze sagte nur: „Geh mir aus der Sonne“, ohne die Augen aufzumachen.
Der Löwe zog beleidigt und verletzt seines Weges.

Am nächsten Tag aber kam er wieder. 

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