Poesie und Texte
Poesie und Texte

über mich 

Warum schreibt man oder frau eigentlich?

 

Erzählen und dem Erzähler zuhören, so teilte mir heute mein Radio mit, das sind menschliche Handlungen, die so alt sind wie die Menschheit  und demnach einem grundlegenden Bedürfnis der Menschen entsprechen. 

Gut, damit wäre für das Buch und für die Literatur eine Lanze gebrochen. Es wird behauptet, dass das Erzählen sich trotz der Medien, die verstärkt mit Bildern arbeiten, trotz der Digitalisiserung  der Worte und Geschichten  weiterhin erhalten und seine große Bedeutung bewahren werden. 

 

Warum ich schreibe:

 

Ich schreibe seit meiner Kindheit.
Meine jüngste Tochter meint, dass ich nicht sagen darf : "Ich arbeite", wenn ich schreibe. Weil man nur das Arbeit nennen könne, womit man Geld verdiene, sagt sie.
Also habe ich mir angewöhnt, das Schreiben als "Arbeit", als Arbeit in Anführungszeichen, zu bezeichnen. Bin ich also gar keine richtige Schriftstellerin? Wann kann man sich so nennen?
Wenn man etwas veröffentlicht hat? Wenn man von Lesern gekauft wird? Wenn man bekannt ist?
Oder einfach nur, wenn man schreibt? Wenn einem das Schreiben Spaß macht? Wenn man nicht anders kann, als zu schreiben?
Aber wie auch immer: Schreiben war und ist für mich lebensnotwendig.

 

 

zu meiner Biographie

 

  • Geboren wurde ich im Jahr der Währungsreform nach dem 2. Weltkrieg. Mein Vater hatte kurz vorher gegen seine mühsam aufgesparten Zigarettenmarken eine Gitarre eingetauscht. Diese Gitarre habe ich heute noch.
  • Aufgewachsen bin ich im Ruhrgebiet.
  • Studium: Münster (Psychologie); Frankfurt a. M. (Soziale Arbeit)
  • Aktive Teilnahme an der politischen Bewegung der 68er Jahre in Münster.
  • Gearbeitet habe ich in Krefeld, Remscheid und Wiesbaden als Psychologin und Sozialarbeiterin. Danach lehrte ich 18 Jahre lang als Professorin an der Fachhochschule in Jena (Soziale Arbeit).
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  • Heute lebe ich bei Berlin auf dem Lande.
  • Ich habe drei Kinder, die inzwischen groß sind.
  • Ich bin zum dritten Mal verheiratet.
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  • Seit ich in Rente bin, habe ich 5 Jahre lang berufspolitisch gearbeitet und mich für die Politisierung der Sozialen Arbeit im Sinne einer humanen Sozialen Arbeit eingesetzt.
  • In diesem Zusammenhang habe ich mehrere Fachbücher (u.a. das "Schwarzbuch Soziale Arbeit", 2012. 2. Auflage) geschrieben und fast zwei Dutzend Artikel veröffentlicht.
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  • Seit vielen Jahren schreibe ich Kurzgeschichten, Poesie, Erzählungen und z. B. Fabeln.
  • Fernstudium bei der Cornelia Goethe Akademie .
  • Mitglied der GNL e.V. (Gesellschaft für neue Literatur)
  • Lesungen, Zusammenarbeit in der Literaturwerkstatt VHS Oberhavel (Leitung: Andrea Anders).
  • Veröffentlichung des Romans "Zum Wohle", der Versuch, die kritische Lage in der gegenwärtigen Sozialen Arbeit im Rahmen eines Romans zu beschreiben.
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© Mechthild Seithe