Poesie und Texte
Poesie und Texte

Erzählungen

Liebe am Ende

Ilse liegt seit Wochen wegen eines komplizierten Brustkrebses im Krankenhaus. Sie Tage vergehen mühsm. I)hre Bettnachbarinnen wechseln. Nur sie muss bleiben. Als Erika in ihr Zimmer gelegt wird, befreunden sich die beiden Frauen allmählich. Trotz Ehemann und Kinder ist auch Erika sehr einsam. Erika leidet unter chronischer Leukämie im Endstadium. Eines Tages bekommt verliebt sich Erika auf dem Krankenhausflur beim Warten in einen Mann. Er ist Herzkrank. Die Beziehung ist von beiden Seiten sehr ernst und Erika erlebt, kurz vor ihrem Ende, einen wunderbaren Frühling...

 

 

Ilse und Bernhard

Die beiden sind schon ein Paar, als Bernhard noch in die letzte Klasse geht. Heimlich pflegen sie ihre Liebe, während die <mutter glaubt, Ihr Sohn bekäme von der jungen Frau Nachhilfestunden. In der Phase des Abiturs, als Bernhard mehr als vorher, in seine Lehrbücher verkrochen ist, bekommt er die Nachricht, Ilse hätte sich mit einem Mann verlobt und zöge in die Schweiz. Seine verzweifelten Versuche, Aufklärung zu bekommen, werden abgeblockt. Ilse heiratet. Bernhard verfällt in tiefe Depression - bis sie eines Tages kommt, ein Baby auf dem Arm, um ihn in die Schweiz zu sich zu holen...

 

Das Riesenrad

Auf einer gemeinsamen Urlaubsreise nach Wien spürt sie, wie ihr die Beziehung langsam verloren geht. Vor der Kulisse des PRaters an einem regnerischen und windigen Tag im Oktober spürt sie ihren Sehnsüchten nach und weiß nicht, was sie mit der Wirklichkeit anfangen soll. 

 

Das Marienkind

Das Bauernkind Marie wird von einer hohheitlichen Frau, genannt "Fürstin" ihren Eltern abgekauft, die in großer Armut leben und fürchten, sie nicht mehr ernähren zu senradkönnen. Das Marienkind wächst in der paradisischen Umgebung der Fürstin auf. Sie hat alles, was sie nur will. Ausschließlich die 13. Tür darf sie nicht öffnen.

Als sie es doch tut und erwischt wird, leugnet sie. Zur Strafe wird sie stumm. Sie flieht, lebt lange alleine im Wald, bis sie von Jägern gefunden und vergewaltigt wird. Sie wird zum Prinzen gebracht, der ihre fürstliche Erziehung bemerkt und sich in sie verliebt. Als sie ihr ersten Kind geboren hat, kommt in der Nacht die Fürstin und stellt Marie erneut die Frage nach der 13. Tür. Die schweigt und rührt sich nicht.Die Fürstin nimmt das Kind und verschwindet. Das wiederholt sich mehrfach. Das Volk hält sie für eine kinderfressende Hexe, nur ihr Mann glaubt weiter an sie. 

Beim dritten Mal schafft sie es endlich den Fluch der Fürstin  zu brechen ... 

 

 

Die Bank am Watt

Den Urlaub in Sylt in stellte sie sich anders vor, als ihre beiden lebenslustigen Freundinnen. Sie zog die weite, melancholische Landschaft am  Watt den lauten Stränden im Norden der Insel vor. Während die beiden anderen ihre Tage damit zubrachten, am Strand Leute kennen zu lernen, fühlte sie sich wohl, wenn sie allein auf einer Bank sitzen konnte um das Watt zu betrachten und die Vögel und Wellen zu beobachten. Zufällig macht sie die Bekanntschaft eines jugen Mannes, den si versucht wieder zu treffen. Sein Verhalten ihr gegenüber ist nett und sie verliebt sich über beie Ohren. Ihr Truamschloss bricht zusammen, als sie ihn mit einer anderen Frau Arm in -arm über die Dünen konmmen sieht. 

 

 

Trilogie Gespräche mit meiner Mutter - posthum

 

Mutterlos

Die erzählende Person steht vor dem Grab ihrer vor 15 Jahren verstorbenen Mutter, nicht um zu trauern, sondern um endlich mit ihr abzurechnen. Sie wirft der Mutter vor, sie an einem eigenen Leben gehindert und sie als Trost für eigene Leiden missbraucht zu haben. 

Sie stellt der Mutter ein Zeugnis aus: nicht ausreichend. 

 

 

 

Denkmal für meine Mutter

Die Erzählerin versucht bei ihrem erneuten Besuch am Grab ihrer Mutter, diesem Menschen, der ihre Mutter war, gerecht zu werden und damit näher zu kommen. 

Sie errichtet für sie ein verbales "Denkmal", das nacheinander alle möglichen  Seiten offenbart: die Dresdnerin, die Kämpferin, die Versagerin, die Leidenden, die Verletzte, der Liebende - und schließlich als die, die der Liebe bedurft hätte.

 

 

 

Rabenmütter unter sich
Bei ihrem dritten Besuch erzählt die Autorin ihrer verstorbenen Mutter aus ihrem eigenen Mutterleben. Und sie stellt fest, dass sie die gleichen Probleme mit ihrer Mutterrolle und mit ihren Kinder hatte. Sie erzählt ihrer eigenen Mutter die quälenden Sorgen und ihr Gefühl, als Mutter versagt zu haben. Sie stellt fest, dass sie eine ebensolche Rabenmutter war wie ihre eigene Mutter.

Das gibt ihr ein Gefühl des Verstehens und Vertrauens mit der Frau, auf die sie so wütend ist. Sie ahnt, was da falsche gelaufen ist bei ihnen beiden und hofft, dass irgendjemand einmal diese Folge von Rabenmütterschicksalen unterbrechen kann. 

 

 

 

Bis dass der Tod euch scheidet

 

 

 

 

Lilofee

 

 

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© Mechthild Seithe