Poesie und Texte
Poesie und Texte

Meine jüngsten Arbeiten

Roman (2018):

Zum Wohle

 

Der Roman spielt in der Jugendhilfeszene und versucht, die gegenwärtigen Verhältnisse der Sozialen Arbeit kritisch zu beleuchten und infrage zu stellen. Geschieht hier wirklich alles für das Kindeswohl? Oder geht es mehr um das Wohl derere, die daran verdienen möchten? 

Ein berufserfahrener und engagierter Sozialarbeiter durchläuft die eine Karriere, die schließlich bei der Abteilungsleitung in einem riesigen Sozialkonzern mündet.

Er ist der praktischen Arbeit und den Klientel sehr verbunden und leidet unter den Einschränkungen und Zumutungen, die die neoliberalisierte Soziale Arbeit heute mit sich bringt. Auch steht er voll auf der Seite seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, schließlich war er selbst jahrelang sozialpädagogischer Familienhelfer bei einem kirchlichen Träger.

Im Verlaufe seiner beruflichen Karriere muss er erfahren, dass er als Leiter zwischen Mitarbeitern und den Geschäftsführern und Konzernleitungen aufgerieben wird und es ihm nicht gelingt, sich kompromisslos für die MitarbeiterInnen und die KlienteInnen einzusetzen. 

Am Ende ist auch er einem Burn Out nahe und muss zusehen, wie  man seiner besten Mitarbeiterin die Schuld für das Versagen der neoliberalen Jugendhilfepraxis in die Schuhe schiebt. 

 

Der Roman spielt in Honduras in der Region Mosquitia, in einem der letzten Rückzugsgebiete der Indigenen Bevölkerung.

 

Es geht um Biopiraterie, um die politische Lage der indigenen Bevölkerung und des Landes allgemein, um Freundschaft, um Liebe und um den Regenwald ...

 

 

 

 

 

Theaterstück (2019):

Indische Strasse 5   oder   Warum gibt es Kriege?

 

 

Diese Frage stellen Außerirdische einer Gruppe von sehr unterschiedlichen, zufällig zusammengewürfelten Menschen. Es sind die Bewohner des Mietshauses Indische Strasse Nr. 5 in Bochum im Jahre 2019. Sie leben dort bisher jeder für sich ihren Alltag, die meistend, ohne sich weiter um Politik und die Gefahren ihrer Gleichgültigkeit zu kümmern. Der Alltag der Menschen ist erfüllt mit Sorgen und Freuden, mit Liebe und Zwist und mit Vorurteilen. Der Riss, der durch die Gesellschaft geht, verläuft mitten durch dieses 

Haus.

Erst als sie von den Außerirdischen entführt werden und in Isolation und Lebengefahr miteinander auskommen müssen, beginnen sie, nachzudenken. Die Fragen der Außerirdischen lassen sie begreifen, was sie versäumt haben. 

 

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© Mechthild Seithe