Romane

 

Romane zu schreiben ist eine etwas größere Sache. Man muss ja eine ganze, in sich stimmige Welt erfinden.

Meine Erfahrung mit Lesungen: Es ist ausgesprochen schwer, einen Text mitten aus einem Roman zu präsentieren, wenn die HörerInnen von dem Roman und dem dortigen Geschehen noch keine Ahnung haben. Das liegt sicher an der Gesamtkonstruktion, wo ein Kapitel, eine Szene, eine Begebenheit nicht denkbar wären ohne all die anderen.

 

Dennoch soll es ja Leute geben, die Romane von hinten lesen oder sich auf die Überschriften beschränken.

Wer heute noch lesen kann, der sollte sich in Ruhe auf einen Roman einlassen unddie Geduld haben abzuwarten, bis sich um die 40. oder 50. Seite herum die Geschichte rundet und richtig spannend wird.

So habe ich es immer bei meinen Leseabenteuern gehalten und wurde gut belohnt.

 

 

hier kurze Inhaltsangaben:

 

 

 

JUAN und die Weiße Stadt 

oder 

Wem gehört der Regenwald?

Roman

 

Der Roman spielt in Honduras in der Region Mosquitia, in einem der letzten Rückzugsgebiete der Indigenen Bevölkerung.

 

Es geht um Biopiraterie, um die politische Lage der indigenen Bevölkerung und des Landes allgemein, um Freundschaft, um Liebe und um den Regenwald ...

 

Bei diesem Roman handelt es sich nicht um ein Jugendbuch, wenn es auch für interessierte Jugendlich durchaus geeignet ist. Es geht auch nicht  vorrangig um die fremde Kultur der Indigenen in Honduras und einen exotischen Ausflug nach Mittelamerika.

Die Thematik ist hochaktuell und berührt brennende Fragen der Weltpolitk und der Existenzbedingungen von Menschen und geht uns alle an, nicht zuletzt auch uns EuropäerInnen.

2020

 

 

 

Zum Wohle

Roman

 

2017

Der Roman spielt in der Jugendhilfeszene und versucht, die gegenwärtigen Verhältnisse der Sozialen Arbeit kritisch zu beleuchten und infrage zu stellen. Geschieht hier wirklich alles für das Kindeswohl? Oder geht es mehr um das Wohl derere, die daran verdienen möchten? 

Ein berufserfahrener und engagierter Sozialarbeiter durchläuft die eine Karriere, die schließlich bei der Abteilungsleitung in einem riesigen Sozialkonzern mündet.

Er ist der praktischen Arbeit und den Klientel sehr verbunden und leidet unter den Einschränkungen und Zumutungen, die die neoliberalisierte Soziale Arbeit heute mit sich bringt. Auch steht er voll auf der Seite seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, schließlich war er selbst jahrelang sozialpädagogischer Familienhelfer bei einem kirchlichen Träger.

Im Verlaufe seiner beruflichen Karriere muss er erfahren, dass er als Leiter zwischen Mitarbeitern und den Geschäftsführern und Konzernleitungen aufgerieben wird und es ihm nicht gelingt, sich kompromisslos für die MitarbeiterInnen und die KlienteInnen einzusetzen. 

Am Ende ist auch er einem Burn Out nahe und muss zusehen, wie  man seiner besten Mitarbeiterin die Schuld für das Versagen der neoliberalen Jugendhilfepraxis in die Schuhe schiebt. 

 

 

 

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